FOTOAUSSTELLUNG IM BERGFRIED

Am Sonntag, 21. Juli 2019, wird um 14 Uhr eine weitere Ausstellung im Bergfried eröffnet:

„Experiment Wasser“

 

 FOTOGRAFENPORTRAITS

 

Helmut Heutz

Vor ca. 20 Jahren begann ich als Autodidakt mit der digitalen Fotografie. Nach kurzer Zeit richtete ich mir auf einem alten Bauernhof ein eigenes Fotostudio ein. Mein fotografischer Schwerpunkt wurde der Mensch.

Nach dem Besuch einer Kölner Fotoschule und der Teilnahme an diversen Workshops habe ich meinen Schwerpunkt dem Genre der künstlerischen Akt-Fotografie gewidmet. Jedoch bin ich bemüht, den Akt nicht im Sinne des klassischen Motivs der bildenden Kunst darzustellen, sondern ihn auch als Instrument einer zeitkritischen Auseinandersetzung zwischen Mensch und Umwelt einzusetzen.

Seit ihrer Gründung bin ich Mitglied der Fotogruppe Gerderath und nehme als Dozent an dem jährlichen Sommerkunsttreff auf Haus Hohenbusch teil.

Wenn es mir gelingt Bilder zu schaffen, die dem Betrachter Raum bieten für eigene Interpretationen, dann halte ich es mit Helmut Newton:

„Es gibt Bilder, die misslingen. Aber ich mache Fotos nicht, um sie in die Schublade zu tun. Sie sollen gesehen werden. Ob man sie liebt oder nicht, ist mir vollkommen egal“.

 

Peter Kremer

Mein Schwerpunkt ist seit langem vorrangig die Highspeed- und Makrofotografie. Dazu zählen vor allem Aufnahmen in meinem Heimstudio, in dem ich außergewöhnliche Projekte durchführe, so zum Beispiel die hier ausgestellten Arbeiten zum Thema Tropfenfotografie. Bei meinen Experimenten mit Licht und Farben finde ich Ruhe vom Alltagsstress.

Ich bin in der Fotogruppe Gerderath aktiv und teile dort mein Fotowissen mit anderen Fotografen. Die Leidenschaft für dieses Hobby habe ich schon vor langer Zeit entdeckt, eigentlich beeinflusst durch Helmut Heutz, der ebenfalls leidenschaftlich viel fotografiert und mich im Jahr 2012 zu einem ersten Workshop animierte. Durch stetes Selbststudium und mehrere Workshops bei Daniel Nimmervoll habe ich meine Highspeedfotografie immer weiterentwickeln können.

Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Bild, nach Linien und Formen und möchte meine Fähigkeiten stets aufs Neue herausfordern. Inspiration erhalte ich durch viele Fotografen-Webseiten, wobei nicht das Kopieren anderer das Ziel meiner Fotos ist, sondern zu entdecken, wie andere Fotografen ihre Bilder entstehen lassen.

 

Willi Palm

Bereits zu Zeiten der analogen Fotografie hat mich das Fotografieren fasziniert. Handwerkliche Grundlagen erlernte ich im Rahmen einer konventionellen Ausbildung in der Druckvorstufe im Grafischen Gewerbe (Bereich Reproduktionsfotografie, Retusche und Layouterstellung).

Seit der frühen Jugend fotografierte ich mit einer analogen Mittelformatkamera (Rolleicord) für Rollfilm mit 6×6 cm-Negativen unter Anwendung der Dunkelkammertechnik und Laborverarbeitung. Heute betrachte ich die Fotografie vielmehr als eine spannende Auseinandersetzung, um Augenblicke festzuhalten, die so nicht wiederkehren.

Mit dem Einzug der digitalen Kameras erweiterte ich mein Spektrum durch digitale Bildbearbeitung und Aufnahmetechnik. Schwerpunkte meiner Arbeiten sind die Natur-, Landschafts- und Porträtfotografie.

Mit der bewussten Entscheidung für Schwarz-Weiß-Fotografien möchte ich einen Gegenpol zu den Hochglanzprospekten setzen. Eine Retrospektive in schwarz-weiß zeigte ich in einer Ausstellung „Schwarzwald 1901″, die die Besucher durch eine Dekade Fotogeschichte führte. Gemeinschaftsausstellungen mit befreundeten Fotogruppen und Publikationen in Zeitschriften und Kalendern folgten.