Gottesanbeterin LEO JONGEN

Leo Jongen wurde 1957 in Heinsberg-Aphoven geboren und lebt seit vielen Jahren in Wassenberg.
Seit 1986 arbeitetet er vorwiegend mit Edelstahl, Stahl und Holz als Bildhauer.

Doppeldeutigkeit war für ihn in der Phase der Entstehung des Objekts sehr wichtig, man betrachtet

  • die fromme Frau, die ehrfurchtsvoll zum Himmel sieht und betet.
  • die Seherin, das Insekt, welches seine vorderen Fangarme gebetsartig ausbreitet und wartet.

Die Gestaltung der Oberflächen ist für Jongen immer ein spannender Prozess.

Dieses Edelstahlobjekt entstand 1998, die Oberfläche wurde mit unterschiedlichen Techniken bearbeitet und in ein Feuer aus Buchenholz gelegt, wodurch eine spezielle Oberflächen-Patina erzeugt wurde. Abgerundet wurde die Oberflächenoptik durch Veredelung mit Bienenwachs.