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Kunst im Bergfried – Ausstellung „Querschnitt“ Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen

23. Juni - 14:00 - 17:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 2:00pm am Sonntag stattfindet und bis 14. July 2019 wiederholt wird.

14 Künstler*innen des Künstler-Forums Schloss Zweibrüggen, Übach–Palenberg, stellen unter dem Titel „Querschnitt“ im Wassenberger Bergfried ihre Werke vor. Es werden sehr unterschiedliche Arbeiten zu sehen sein. Die bereits regional bekannten Künstler*innen können auf viele Jahre ihres Kunstschaffens und der damit verbundenen regen Ausstellungsaktivität zurückblicken und gewähren den interessierten Besucher*innen einen Einblick in den Fundus ihres künstlerischen Schaffens.

Schwerpunkt der Arbeiten von Herbert Aretz ist das Medium Aquarell: also der Umgang Wasser mit Farbe. Die Architekturdarstellungen, mit ihren Städteansichten sowie vergänglichen Industrielandschaften, haben sich aus dem beruflichen Arbeitsumfeld als Architekt herauskristallisiert. Mit der Nass-in Nass-Technik ergeben sich immer wieder neue und überraschende Farbergebnisse.

Achim de la Haye: intuitive Prozessmalerei.
Verwässerte Acrylfarben werden mit Sprühlacken kombiniert. Durch den bewusst frei angelegten Farbverlauf entstehen informelle Bilder, die sich durch eine sehr hohe Farbintensität auszeichnen.

Sich ohne tradierte Zwänge auf künstlerische Auseinandersetzungen einzulassen, ist der hörbehinderten Künstlerin Laura-Helene Förster wichtig. Ihre farbig ausdrucksstarken Interpretationen unterschiedlicher Themen wirken ebenso wie ihre Kippreliefs auf die Betrachter und regen an, sich die narrativen Inhalte zu erschließen.

Rita Gehlen – Marx malt auf dem Träger Seide, und ihre Bilder sind häufig von der Natur als Impulsgeberin geprägt. – Formen, Farbgebungen sind oftmals abstrahiert, dennoch charakterisieren sie ihre Bilder als organische Formen. Sie orientiert sich in ihrem Schaffensprozess an dem Motto: „Im Kreislauf der Schöpfung ist erneuernde Lebenskraft eingebettet.“

Erika Giegla beschäftigt sich vorwiegend mit der informellen und abstrakten Kunst. Ihre Arbeiten in Acryl und Mischtechniken entstehen auf Leinwand und anderen Maluntergründen. In ihren Bildern geht es meist weniger um die Reproduktion der Wirklichkeit, sondern um die Erschaffung einer eigenen Welt. Farbe, Licht und Formen dominieren ihre Malerei.Es entstehen Spuren, Formen und Geschichten, die durch das spontane Auftragen und Übereinanderschichten von Farben entstehen.

Christine Giesen malt mit Acryl- und Ölfarben und verwendet meist kräftige Farben mit dynamischer Eigenwirkung. Die ausdrucksstärksten Bilder entstehen durch Inspiration. Bei der jetzigen Ausstellung zeigt sie jedoch für sie eher untypische Bilder, in denen Landschaften in abstrakter Form nur angedeutet sind.

Schwerpunkt für Peter Hyden ist Acrylmalerei. Nicht festgelegt auf einen bestimmten Stil bevorzugt er ungegenständliche Spachtelmalerei, wobei die Spachteltechnik auch in den seltenen figürlichen Darstellungen erkennbar ist.  Weiterhin beschäftigt er sich mit Pastellkreiden. Seinen Bildern keinen Titel gebend, überlässt er die Interpretation der Fantasie der Betrachter.

Katalin Islik arbeitet hauptsächlich mit Acryl und hochkonzentrierten Paintbrush-Farben. Sie experimentiert sehr gerne mit verschiedenen Materialien und Untergründen, sie liebt das Spiel mit den Farben. Vor Allem abstrakte Bilder, aber auch Landschaften in kräftigen und gleichzeitig harmonischen Farben dominieren in ihren Werken.

In den letzten Jahren hat sich Katia Inkiova-Kersten intensiv mit abstrakter Malerei beschäftigt. Auf einer flachen Leinwand drückt sie ihre Gedanken und Emotionen aus. Als typische Merkmale ihrer Bilder sind dabei immer noch die darin befindlichen kleinen Geschichten zu erkennen.

Marlen Krings malt in Acryl Mischtechnik auf Papier oder Leinwand in sehr unterschiedlicher Weise. Die Auseinandersetzung mit dem Existenziellen von Mensch und Natur ist das Kernthema ihrer Malerei. Der Malgrund ist für sie mitentscheidend, in welchem Stil ein Bild entsteht. Die hier gezeigten Arbeiten auf Leinwand entstammen einem intensiven Themenzyklus in dem die Farbe Blau dominiert.

Das Thema „Mensch“ mit all seinen Fassetten ist in den Arbeiten von Wiltrud Laser-Mauderpräsent. Veränderungen, Leben und Tod, Vergänglichkeit wird in der Auswahl des Materials und des Experiments sichtbar. Papier gibt dabei ein Gleichnis für den Lebenskreislauf. Ein Baum, der wächst, bearbeitet wird, verbrennt und durch die Asche wieder neues Leben entstehen lässt. Ihre Kunstwerke liegen auf der Basis dieser Papierverarbeitung.

Die Leichtigkeit des Seins betonen die farbig-lebendigen Kompositionen von Brigitte Schneider in dominant figürlicher Malerei. (Acryl, Aquarell auf Leinwand und Papier). Eine surrealistische Tendenz in Fantasie-und Traumwelten ist unverkennbar.

Das künstlerisches Schaffen von Olga Stens konzentriert sich auf die Malerei. Sie malt sowohl mit Öl oder Acryl auf Leinwand. Auch an der Aquarellmalerei hat sie viel Freude. Die Themen ergeben sich aus den eigenen Erfahrungen, täglichen Beobachtungen und ihrer Phantasie. Alle Erfahrungen, Beobachtungen und Inspirationen durchziehen ihre Gedanken und Gefühle und gelangen so letztendlich auf eine Leinwand oder auf Papier.

Karin Thiel schafft Bilder kleineren Formats (z.B. 80/80cm), die Elemente kreishafter Bewegungen zeigen, deren Zentren aber immer außerhalb des Bildes liegen, sie zeigen also immer kleinere und größere Ausschnitte solcher ganzen, achsialsymmetrischen Kreisformen. Diese erscheinen in unterschiedlicher Qualität, breiter oder schmaler, kleiner oder größer und schaffen mittels verschiedener Farben, ihrer Intensitäten und ihrer Helligkeiten und des technischen Auftrags ein räumlich stark differenziertes Bild. Die Bilder haben keinerlei Darstellungswert und haben dadurch eine ausgesprochen existentielle Qualität.